Die langweilige Geschichte vom Zwerg, die am Ende leider doch spannend wird…

Sie lesen nun eine der langweiligsten Geschichten dieses Universums und vielleicht sogar noch des Nachbaruniversums, aber darauf will ich mich jetzt nicht festlegen, weil ich darüber keine genauen Fakten habe.

Es geht um den Zwerg Kevin Maik Ludwig Maria Lüdenscheid, den wir aber aus Platzgründen einfach weiterhin Zwerg nennen, da es eh nur einen Zwerg in dieser Geschichte geben wird.

Der Zwerg ging in sein Wohnzimmer und plante seine Steuererklärung zu verrichten. Eigentlich hatte er schon vor ein paar Monaten seine Steuererklärung gemacht und er ärgerte sich, dass man das nur einmal im Jahr machen musste. Wenn es nach ihm ginge, könnte er das jeden Tag machen.

Aus diesem Grund hatte er sich seine eigene Steuererklärung ausgedacht. Eine Steuererklärung die so langweilig und stupide war, dass diese jedem Finanzamtsbeamten Freudentränen in die Augen treiben würde. Es war eine Steuererklärung die so langweilig war, dass ein normaler Mensch beim Anblick sofort einschlafen und nie wieder aufwachen würde. Ja, ja, so langweilig war die.

Der Zwerg musste nur noch seinen Stift finden, den er immer zum Ausfüllen der Steuererklärung des Todes benutzte. Er besaß tausende Stifte, aber es gab nur einen einzigen, der würdig war, um diese Aufgabe zu erfüllen.

Doch der Zwerg fand ihn nicht, sondern nur einen kleinen Klebezettel in seiner Unterhose und er wusste beim zweitbesten Willen nicht, wie der da hingekommen war. Auf dem Zettel stand: „Ich habe deinen Lieblingsstift geklaut. Mit unfreundlichen Grüßen, die Sexhex. P.S.: Diesen Notizzettel kannst du nicht von der Steuer absetzen. Ätsch!!“

Der Zwerg wusste genau, wer die Sexhex war. Die Sexhex wohnte im finsteren Schokoladenbaumwald, in einem Haus aus essbarer Unterwäsche in der Schokoladenbaumallee 76, gleich neben dem Honigmilchfall. Also genau da, wo sich immer die anonymen Diabetiker treffen. Wenn er seinen Stift wiederhaben wollte, musste er die äußerst gefährliche Reise in den finsteren Schokoladenbaumwald auf sich nehmen. Eine Reise voller Gefahren und Abenteuer, die es zu bestehen gilt.

Der Zwerg benutzte den Fahrstuhl seines Mietshauses, ging auf die Straße und bestieg die U-Bahn an der Haltestelle ein paar Meter von seiner Haustüre entfernt. An der Haltestelle „Schokoladenbaumallee“ stieg er wieder aus.

Na gut, die Reise ist natürlich nur voller Gefahren und Abenteuer, wenn man den Weg dort hin zu Fuß geht und  nicht die U-Bahn nimmt. Aber der Zwerg war ja erst vorgestern Langweiler des Monats geworden und hatte außerdem ein Jahresticket der Verkehrsbetriebe, welches er keineswegs ungenutzt lassen konnte.

Er fragte einen Zwerg, wo sich das Haus der Sexhex befindet. „Dort, wo Sexhex Haus in roter, großer und blinkender Neonreklamenschrift außen dran steht!“, sagte der Zwerg. Der Zwerg, wir wissen jetzt nicht mehr genau welcher, da wir ja anfangs gesagt hatten, dass es nur einen Zwerg in dieser Geschichte geben wird, jetzt aber überraschend ein Zweiter aufgetaucht ist, ging auf das Haus der Sexhex zu und klingelte.

„Hallo mein kleiner Süßer!“, sagte die Sexhex, welche im Übrigen völlig unbekleidet war.

„Ich will meinen Stift wieder!“, brüllte der Zwerg und sah dabei wie ein kleines Kind aus.

„Du kannst deinen Stift wiederhaben, aber vorher musst du mir einen klitzekleinen Gefallen tun.“, sagte die Sexhex mit einer tiefen, hocherotischen Stimme. Der Zwerg wusste natürlich sofort, was diese klitzekleine Gefälligkeit nur sein konnte.

„Nein, das mache ich nicht mehr! Beim letzten Mal hatte ich noch 2 Monate danach diesen hässlich juckenden Ausschlag.“, sagte der Zwerg abwimmelnd.

„Aber ich kann es mir doch nicht ständig selbst besorgen. Das wird auf die Dauer echt nervig und mir tun die Hände weh.“, sagte die Sexhex. Süßer Honig lief an ihrer Schulter hinab, über ihre linke Brust und sammelte sich kurz auf der Brustwarze, um dann in voller Ladung auf die Lebkuchenplatten vor dem Haus zu spritzen. „Komm! Tu mir den Gefallen! Nur noch einmal und dann ist mein Bedarf erstmal für eine Zeit gedeckt. Außerdem willst du doch deinen Stift wiederhaben, oder?“

„Nö! Ich lass mich nicht erpressen!“, sagte der Zwerg und blieb stur.

„Du kannst dir auch einen Gummihandschuh überziehen!“, schlug die Sexhex vor.

„Meinst du das schützt mich?“, fragte der Zwerg skeptisch.

„Keine Ahnung. Müssen wir ausprobieren…“, meinte die Sexhex und packte ihn mit der Hand am Kragen und zog ihn in ihr Haus hinein. Sie war schon immer eine Frau, die auch bekam, was sie wollte.

Vorsichtig streifte sich der Zwerg den Gummihandschuh über seine rechte Hand und fasste in den Bienenstock um sich eine klebrige Honigwabe herauszufischen. Doch die wilden Bienen piksten sich durch den Handschuh hindurch und der Zwerg schrie wie ein Fisch am Spieß.

„Jetzt hab dich nicht so!!“, schrie die Sexhex und schlug dem Zwerg fest ins Gesicht.

„Ich wusste es!! Von wegen das schützt mich! Wie soll ich jetzt meine Steuererklärung ausfüllen? Wie soll ich ein langweiliges Leben führen, wenn du mir ständig dazwischenfunkst?“  Der Zwerg hatte noch viel mehr solche Fragen in Petto, doch die Sexhex küsste den Zwerg auf den Mund, so dass er seine Klappe halten musste.

Der Zwerg wusste gar nicht, wie im geschah. „Das ist ja eklig!“, dachte er sich, doch er machte auch keine Anstalten diesen, ihm ewig erscheinenden Prozess, aufzuhalten. Denn es war nur sein Kopf, der so dachte. Sein Herz pochte wie wild und er hatte Angst, dass es sich bald aus der Zwerchfellverankerung herauslösen könnte. Er musste lächeln, als die Sexhex nun endlich aufhörte mit dieser aufdringlichen Küsserei. Es ist das erste Mal in seinem Leben, dass er lächelte. Lächeln sah er immer als überflüssige und zeitraubende Handlung, aber nun konnte er einfach nicht anders. Seine Mundwinkel bewegten sich widerstrebend aus der gewohnt griesgrämig dreinschauenden Position nach oben in ungeahnte Höhen. Gleichzeitig bewegte sich der Mund nach unten und ein kleiner Spucketropfen bahnte sich den Weg nach draußen und seilte sich am Kinn des Zwerges hinab.

„Was hast du mit mir gemacht?“, fragte der Zwerg mit leicht verärgerter Stimme, weil er immer noch nicht aufhören konnte zu grinsen und sich gut zu fühlen.

„Ich hab dich nur geküsst.“, sagte die Sexhex.

„Neee! Du hast mich verhext! Mach das weg! Ich hab überall Gänsehaut und ich will nicht aussehen, wie eine dumme Gans.“, sagte der Zwerg.

„Das ist doch nix Schlimmes. Ich fühle genau das selbe. Aus diesem Grund habe ich dich doch zu mir gelockt.“, sagte die Sexhex.

Hier müssen wir diese Geschichte leider abbrechen, weil es nun nur noch unzüchtig und unlangweilg weiter gehen kann. Ich bitte vielmals um Entschuldigung.

2 Antworten zu Die langweilige Geschichte vom Zwerg, die am Ende leider doch spannend wird…

  1. audrey sagt:

    hör auf zu schreiben. bitte. du hast keinerlei talent.

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